Juli 2012: Ausstellung mit neuem Porträt im Schloss Osnabrück

In Osnabrück geschah etwas ganz Besonderes: Die klassische Fotoausstellung zweier Designstudentinnen traf auf drei engagierte Lehramtsstudentinnen, sowie ihrer Professorin Prof. Dr. theol. Elisabeth Naurath der Universität Osnabrück und in Zusammenarbeit entstand das umfangreiche pädagogisches Konzept von HEIMATSUCHER für Schülerinnen und Schüler ab dem neunten Lebensalter.

Einzigartig war dabei aber nicht nur der Ausstellungsbesuch von Dritt- und Viertklässlern, sondern auch die inhaltliche Erweiterung. Denn die Fotoreihe der zuvor ausschließlich in Israel beheimaten Überlebenden wurde um die Porträtierung der Emsländerin Erna de Vries erweitert. Neben der gelungenen Auftaktveranstaltung am 3. Juli 2012 im Osnabrücker Schloss, rundete der Themenabend »Holocaust als Thema in der Grundschule ?! Didaktische und methodische Impulse für Lehrkräfte, Studierende und Themeninteressierte« die dreitägige Veranstaltung ab.

What is HEIMATSUCHER?

Wir von HEIMATSUCHER e.V. interviewen Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentieren ihre Geschichten und erzählen sie dann in Schulklassen und unserer Ausstellung weiter. Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: »Jeder der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu machen. HEIMATSUCHER e.V. ist laut § 78 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

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