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»Euer frühes Aufstehen hat sich gelohnt…«

Mit dieser Meldung eines Schülers endete ein aufregender Tag für Vanessa in einer 10. Klasse der Außenstelle der Realschule an der Fleuth in Geldern.

Was zuvor geschah: An diesem Mittwoch startete der Tag für alle drei HEIMATSUCHER recht früh, genauer gesagt um 5 Uhr. Kathi und Sarah machten sich aus dem Norden des Landes auf den Weg, Vanessa begann zu dieser Zeit ihren Tag in Dortmund. Ziel für alle war eine Gesamtschule im nordreihn-westfälischen Geldern. Dort waren wir im Rahmen einer Projektreihe anlässlich des Gedenktages der Holocaustopfer in gleich drei 10. Klassen eingeladen.

Nach kurzer Begrüßung durch den Direktor ging es auch gleich los. Kathi, Vanessa und Sarah erzählten jeweils in einer Klasse die Geschichten der Überlebenden und nach 3 Stunden trafen wir uns alle zu einem kleinen Austausch wieder. Fazit: In jeder Klasse bleiben die Erinnerung an die Geschichten und die Arbeit gegen das Vergessen ganz sicher in den Köpfen der Schüler*innen! Euer frühes Aufstehen hat sich wirklich gelohnt, wie es ein Schüler am Ende zu Vanessa sagt. Wir fahren zwar wieder zurück, aber in Geldern bleiben eine Menge neuer Zweitzeug*innen zurück.

Für mich war es meine erste Hospitation bei einem HEIMATSUCHER-Schulbesuch und ich hoffe auf viele weitere solcher berührenden HEIMATSUCHER-Momente.

Zu sehen, wie die verschiedenen Lebensgeschichten der Überlebenden von den Schüler*innen aufgenommen werden und sie zu so motivierenden, offenen Briefen bewegen war und ist ein tolles Erlebnis und macht einmal mehr deutlich, wie wichtig diese Arbeit ist!

Ein Bericht von Sarah L.