Rückblick auf die Zeit
in der Steinwache

Es ist vollbracht. Die Ausstellung in Dortmund ist vorüber und damit auch unser längstes und wohl intensivstes Gastspiel. Viele Klassen waren zu Besuch, wir durften Sätzen, wie: »Es gibt nur eine Rasse, Menschen.« lauschen und haben sie direkt auf unsere neuen Visitenkarten gedruckt, der Oberbürgermeister gab sich die Ehre und die besten Wachmänner der Welt haben uns traurig zum Abschied durch das Begrüßungsguckloch zugewunken.

Was eine tolle Zeit und Danke noch einmal an unser unglaubliches Team für die Mithilfe: Zur Eröffnung haben wir Vanessa kennenlernen dürfen – die am Ende der Ausstellung schon ihre eigenen Führungen gegeben hat. Siegmund Pluznik hat sich hier seiner Vergangenheit gestellt und wurde von Simone so wunderbar interviewt, dass er dies nicht müde wird zu betonen. Julika hat zum ersten Mal unser neues Design in einer Ausstellung umgesetzt – mit viel Liebe zum Detail. Eine wunderbare Freundschaft zwischen Herrn Pluznik und Anja hat hier ihren Anfang genommen. Katharina hat immer wieder den weiten Weg auf sich genommen, um uns bei den vielen Führungen zu helfen und so konnten wir 300(!) Briefe versenden.

 

 

Trotzdem hieß es irgendwann: Sachen packen, Schrift abknibbeln, Fegen und Auf Wiedersehen.

Was ist HEIMATSUCHER?

Wir von HEIMATSUCHER e.V. interviewen Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentieren ihre Geschichten und erzählen sie dann in Schulklassen und unserer Ausstellung weiter. Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: »Jeder der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu machen.

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