Team

Vanessa Eisenhardt

Vanessa Eisenhardt

Aufgabenbereiche: Teamleitung Wissenschaftsarbeit, historische Recherchen, Führungen durch die Ausstellungen, Arbeit mit Schulklassen, Lektorin
Kontakt: 
v.eisenhardt@heimatsucher.de
Jahrgang: 1989
Beruf: Studentin (M.Ed. Geschichte und Evangelische Theologie)

Was ist meine Motivation mich bei HEIMATSUCHER einzubringen?

»Ich bin auf HEIMATSUCHER durch die Veranstaltung im Borusseum in Dortmund aufmerksam geworden. Als Geschichtsstudentin war es schon lange mein Wunsch einem Zeitzeugen zu begegnen, ihn von Angesicht zu Angesicht zu sehen und zu erleben. Nach dem Interview im Borusseum mit Herrn Pluznik und der Vorstellung von HEIMATSUCHER durch Rudi und Sarah, war für mich klar: Da will, nein, muss ich mitmachen. Für mich ist meine Arbeit bei HEIMATSUCHER die perfekte Kombination aus lehren und forschen. Mir macht es sehr viel Spaß mit Schüler*innen in Schulen und in der Ausstellung zu arbeiten und ihnen die Geschichten der Überlebenden zu erzählen. Ich bin immer wieder überrascht von den Aussagen der Schüler*innen, die Wut und Verständnislosigkeit gegenüber den Taten der Nazis, aber auch Mitgefühl und Bewunderung für die Überlebenden ausdrücken. In meinem Geschichtsstudium beschäftige ich mich mit den Themen Nationalsozialismus, Gewalt und Täterforschung. Ich wusste also sehr viel über die Zeit, in der die Zeitzeug*innen überlebt haben, allerdings nur aus Büchern, Seminaren und Dokumentationen. Aber dies alles von Überlebenden zu hören, verleiht meiner Perspektive auf den Nationalsozialismus und den Holocaust immer wieder aufs Neue eine andere, eine persönliche Dimension. Mein schönster Moment war mein erstes Zeitzeugeninterview. Ich hatte noch nie die Möglichkeit einem Zeitzeugen zu begegnen, geschweige denn mich mit ihm zu unterhalten, ihn kennen zu lernen und ihn alles zu fragen, was ich wissen wollte. Ich werde die allererste Begegnung mit Herrn Hesdörffer nie vergessen. Er hat mir unglaublich viel erzählt, sehr vieles was ihm wichtig ist, hat er mir mit auf den Weg gegeben, damit es nicht vergessen wird. Bei dem vielen Erzählten, ist auch einiges ungesagt geblieben, weil er sich nicht mehr daran erinnern wollte und konnte.«