Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen eröffnet

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Am 14. Februar 2016 haben wir unserer Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen eröffnet. Wir sind froh, dort ausstellen zu können, weil wir wissen, dass es für Rolf Abrahamsohn und Schwester Johanna, zwei unserer Zeitzeug*innen, ein ganz besonders wichtiger Ort ist.
Es war ein toller Abend mit spannenden Gesprächen und vielen interessierten Menschen, die sich die Ausstellung angeschaut haben. Zuvor haben Ruth-Anne Damm, Sarah Hüttenberend und Vanessa Eisenhardt in einem Podiumsgespräch erzählt, wie HEIMATSUCHER und die Ausstellung entstanden sind.
Ein besonderer Moment war es für mich, Schwester Johanna zu treffen. Sie hat immer wieder betont, wie wichtig es ihr ist, dass wir ihre Geschichte weitertragen. Viele Besucher*innen haben uns darin bestätigt, dass unsere Arbeit wichtig ist und uns ermutigt weiterzumachen. Solche Veranstaltungen sind etwas Besonderes für mich, da sie zeigen, dass wir Menschen erreichen und berühren können.
Ich hoffe, dass in den nächsten Monaten viele Besucher*innen, insbesondere auch Schüler*innen, in unsere Ausstellung kommen, um die Geschichten der Zeitzeug*innen kennenzulernen und zu Zweitzeug*innen zu werden.

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Was ist HEIMATSUCHER?

Wir von HEIMATSUCHER e.V. interviewen Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentieren ihre Geschichten und erzählen sie dann in Schulklassen und unserer Ausstellung weiter. Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: »Jeder der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu machen. HEIMATSUCHER e.V. ist laut § 78 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

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