Januar 2014: Ausstellung in der Neuen Synagoge Gelsenkirchen

In einer Synagoge ausstellen zu dürfen, ist für uns eine ganz besondere Ehre. Im Januar 2014 wurde uns diese durch die Neue Synagoge Gelsenkirchen zu teil. Hier wurden wir wärmstens willkommen geheißen und erinnerten uns gemeinsam, am 69. Gedenktag, an die Befreiung von Auschwitz. Während der dreiwöchigen Ausstellungszeit führten wir etwa 200 Schülerinnen und Schüler interaktiv durch die Ausstellung. Ein besonderes Highlight für viele Schüler*innen war die Erweiterung der Ausstellungsführung um eine Führung durch die Synagoge – Judentum wurde so für sie spürbar und einfacher zu verstehen. Unser besonderer Dank gilt Judith Neuwald-Tasbach, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, die uns einen tiefen und emotionalen Einblick in ihre eigene Familiengeschichte gewährte. Sie erzählte einzelnen Schülergruppen von ihrem Leben als Tochter des Auschwitz-Überlebenden Kurt Neuwald.

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Wir von HEIMATSUCHER e.V. interviewen Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentieren ihre Geschichten und erzählen sie dann in Schulklassen und unserer Ausstellung weiter. Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: »Jeder der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu machen. HEIMATSUCHER e.V. ist laut § 78 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

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