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Besuch bei Chava Wolf in Tel Aviv

Endlich, endlich war es so weit: nach weniger als einem Jahr konnte ich, Vanessa, Chava wieder treffen. Mit dabei hatte ich Yasi, Wiebke und Julia. Wir haben uns alle wahnsinnig gefreut Chava besuchen und ihr neue Briefe und Zeichnungen von Schüler*innen mitbringen zu können.

Als wir an Chavas Haus angekommen sind, stand sie schon draußen und hat auf uns gewartet. Sie hat mich zur Begrüßung umarmt und sich sehr über die drei »wunderschönen jungen Frauen«, wie sie gesagt hat, gefreut, die ich mitgebracht hatte. Bei Chava gab es erstmal Börek zur Stärkung und anschließend Kaffee und Kekse. Währenddessen hat sie uns von ihrer kleinen Enkelin Lia erzählt und Fotos gezeigt.

Als wir ihr die Schüler*innenbriefe und Zeichnungen gezeigt haben, die Schüler*innen im Rahmen unserer Ausstellung in Braunschweig, angefertigt hatten, hat Chava zu uns gesagt:

»Es gibt kein schöneres Danke für mich als dieses hier!«

Nach fast vier Stunden voller Keksen, einer Diskussion zu Antisemitismus und Rassismus heute, mussten wir uns dann wirklich schweren Herzens verabschieden. Für uns vier stand auf jeden Fall sofort fest: das war kein Abschied auf lange Zeit! Wir kommen bald wieder, keine Frage.