Unsere Workshops

HEIMATSUCHER e.V. kommt gern an Deine Schule oder Bildungseinrichtung, denn die Zweitzeug*innenarbeit ist Kern unserer Arbeit. Mit dem Auftrag der Überlebenden im Herzen haben wir es uns zum Ziel gemacht, dass die Geschichte nicht vergessen werden darf. Dabei könnt Ihr uns helfen.

Wie ein Workshop mit uns vor- und nachbereitet wird und was wir mit Euch vorhaben, erklären wir Euch hier:

1. Kontakt

1-kontaktDu hast durch unterschiedlichste Wege von uns gehört oder gelesen und wünschst Dir unser Workshop an Deiner Schule oder in Deiner Bildungseinrichtung?

Kein Problem, wir kommen gern und planen individuell für jede Klasse und Gruppe. Wie Du sicher schon gemerkt hast, ist HEIMATSUCHER ein Gesamtkonzept und wir arbeiten mit viel Herz und Freude daran, unseren Beitrag zu leisten. Um eine erfolgreiche und vor allem nachhaltige Umsetzung an Deiner Schule oder Deiner Bildungseinrichtung zu erreichen, ist auch Dein Beitrag notwendig; die jeweiligen Kosten besprechen wir gern mit Dir persönlich. Der erste Schritt ist daher die Kontaktaufnahme mit uns. Schreib uns mindestens 12 Wochen vor dem gewünschten Termin eine Mail an Vanessa Eisenhardt.

2. Vorbereitung

Wir haben uns terminlich abgestimmt und erste Details besprochen? Dann geht es nun an die Vorbereitung Deiner Gruppe, bevor wir zu Euch kommen.

Wichtig ist, dass die Kinder und Jugendlichen am Tag unseres Besuches wissen, warum wir kommen und worüber wir sprechen werden.

Dazu gibt es die unterschiedlichsten Materialien, je nach Alter. Von Kinder- und 2-vorbereitungJugendbüchern zum Thema, bis hin zu Filmen und Arbeitsblättern lässt sich Unterricht vielfältig gestalten. Wenn Du konkrete Anregungen brauchst, helfen wir Dir gerne. Schreib uns einfach per Mail.

Du solltest vorab auf jeden Fall die Eltern über unser Projekt informieren. Gerade in den jüngeren Klassen ist es sinnvoll, die Eltern vorzubereiten, damit die Kinder nicht unerwartet mit Fragen nach Hause kommen, auf die es dann keine Antwort gibt. Wir führen gern einen Elternabend in Deiner Schule/Bildungseinrichtung durch und verfügen auch über einen Elternbrief für jede Klassenstufe, den wir auf Deine Situation anpassen. Im näheren Kontakt kannst Du uns dazu gern befragen.

3. Durchführung des Workshops

Endlich ist es soweit. HEIMATSUCHER e.V. kommt an Deine Schule oder Bildungseinrichtung. Wir sind meist etwa 30 Minuten vor Unterrichtsbeginn bei Dir und bereiten den Raum vor. Hier findest Du unsere Checkliste für den Tag bei Euch – lies sie bitte aufmerksam durch und bereite alles vor.

Wie wir den Workshop gestalten, ist dabei abhängig von unseren individuellen Absprachen mit Dir. Unsere Grundeinheit, in der wir ein Lebensgeschichte mit den Kindern und Jugendlichen bearbeiten, dauert drei Unterrichtsstunden. In dieser Zeit werden sie selbst zu 3-projektdurchfuehrungZweitzeug*innen und können am Ende einen Brief an die Überlebenden schreiben.

Unseren allgemeinen Flyer mit weiteren Informationen findest Du hier.

4. Nachbereitung

Zweitzeug*in sein ist eine große Aufgabe und eine Verantwortung. Damit kein Schweigen über die Geschichte fällt, ermutigen wir die Kinder und Jugendlichen dazu, nach unserem Workshop weiter zu machen.

Als Zweitzeug*in können die Kinder und Jugendlichen nun selbst die Geschichten, die sie gehört haben ihren Freund*innen und ihrer Familie erzählen, aber auch größere Projekte umsetzen. Dabei ist es möglich unsere Wanderausstellung in die eigene Stadt zu holen und als Guides von uns begleitet die Geschichten ihren Nachbar*innen, Freund*innen und Fremden zu erzählen. Denkbar ist für ältere Jugendliche auch die eigenständige Organisation einer Gedenkstättenfahrt oder das Erarbeiten von Videos, Fotos oder weiteren kreativen Arbeiten, die wir gern auf unserer Webseite präsentieren. Für weiterführende Projekte schreiben wir Dir gerne ein Angebot. Den Wegen des Weitertragens sind dabei keine Grenzen gesetzt und wir unterstützen diese mit großem Interesse, denn das ist es, was die Zeitzeug*innen sich wünschen: Junge Menschen, die motiviert gegen das Vergessen kämpfen.

HEIMATSUCHER e.V. ist laut § 78 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Wir sind auf dem Gebiet der Jugendhilfe im Sinne des § 1 SGB VIII tätig und verfolgen gemeinnützige Ziele. Wir lassen aufgrund unserer fachlichen und personellen Voraussetzungen erwarten, dass wir einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Erfüllung der Aufgaben der Jugendhilfe zu leisten imstande sind und bieten die Gewähr für eine den Zielen des Grundgesetzes förderliche Arbeit. Zudem sind wir auf dem Gebiet der Jugendhilfe mindestens drei Jahre tätig gewesen.

Wir freuen uns sehr auf die Arbeit in Deiner Schule oder Bildungseinrichtung. Schreib uns einfach an!

Ansprechpartner*in Bildungsarbeit:

Teamleitung Bildung, v.eisenhardt@heimatsucher.de, 0049 160 5611719.

Was ist HEIMATSUCHER?

Wir von HEIMATSUCHER e.V. interviewen Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentieren ihre Geschichten und erzählen sie dann in Schulklassen und unserer Ausstellung weiter. Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: »Jeder der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu machen. HEIMATSUCHER e.V. ist laut § 78 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

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