Briefe gegen das Vergessen

Wir möchten gerne etwas zurückgeben und dem Schrecken Positives entgegen setzen. Die Briefe von den Kindern und Jugendlichen an die Überlebenden  berühren uns regelmäßig. Wir möchten diese in einem lebendigen, ständig wachsenden Denkmal gegen das Vergessen sammeln.

Inwiefern unsere Arbeit tatsächlich Mitgefühl, Hoffnung und Ermutigung zu tolerantem Handeln bewirkt, haben wir 2014 erstmalig in einer Analyse von 56 Briefen erhoben. In ihren Briefen drücken die Schüler*innen fast ausnahmslos (55 von 56 Briefen) ihr Mitgefühl aus. Dieser Ausdruck von Empathie in ganz eigenen Worten ist umso stärker zu werten, als dass die Schüler*innen keine Vorgaben für das Schreiben der Briefe hatten.

Ziel ist es, 100.000 Briefe zu veröffentlichen. Natürlich kann jede*r, den*die eine Überlebensgeschichte der HEIMATSUCHER besonders ergriffen hat, einen Brief schreiben. Schick ihn uns zu, wir werden ihn an den*die Überlebende*n senden. Auf diese Weise kann jede*r Teil dieser Mission werden. Bitte beachte dabei, dass wir vorsorglich die Briefe vor dem Weiterleiten auf unangemessene Inhalte sichten müssen.

Was ist HEIMATSUCHER?

Wir von HEIMATSUCHER e.V. interviewen Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentieren ihre Geschichten und erzählen sie dann in Schulklassen und unserer Ausstellung weiter. Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: »Jeder der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu machen. HEIMATSUCHER e.V. ist laut § 78 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

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