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Auf einen Kaffee mit Katharina Müller-Spirawski

Katharina Müller-Spirawski im Interview
2018 brachte bisher nicht nur spannende neue Projekte, sondern auch einige wunderbare personelle Neuerungen. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Anneliese Brost-Stiftung, ist eine Vollzeitstelle entstanden! Auch wenn HEIMATSUCHER e.V. Gründungsmitglied und 2.Vorsitzende Katharina Müller-Spirawski keinesfalls eine Unbekannte ist, ließen wir es uns nicht nehmen, ihr ein paar Fragen zu ihrem »neuen« Job stellen…

Liebe Kathi, was macht die Arbeit für HEIMATSUCHER e.V. für Dich besonders?

HEIMATSUCHER ist seit acht Jahren ein besonderer Teil meines Lebens. Ich durfte diesen großartigen Verein mit gründen und besonders die Bildungsarbeit von Beginn an mitgestalten. Nun darf ich durch die Förderung der Anneliese Brost-Stiftung hauptamtlich im Bildungsbereich arbeiten. Für mich ist das nicht nur ein Job, sondern ein Herzensanliegen und eine Lebensaufgabe. Seine Arbeit zu lieben und darin aufzugehen ist auf jeden Fall sehr besonders.

Welche Begegnung hat Dich in Deiner Zeit bei HEIMATSUCHER e.V. am meisten beeindruckt?

Da fällt es mir schwer, nur eine Sache zu nennen. Immer wieder beeindrucken mich die Schüler*innen in Projekten, wenn sie mühelos begreifen, was die Zeitzeug*innen für eine Botschaft mit sich tragen. Ebenso ist es immer wieder etwas Besonderes den Zeitzeug*innen zu begegnen, besonders die Freundschaft mit Siegmund Pluznik hat dabei mein Herz sehr berührt.

Was ist für Dich das Wichtigste, das Du den Schüler*innen vermitteln möchtest?

Akzeptanz und Verständnis. Unsere Projekte gestalten eine neuartige Möglichkeit der Erinnerung an Geschichte, spannen dabei aber auch den Bogen ins Heute und in die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Wenn diese verstehen, dass sie mit den Lebensgeschichten, die wir weitertragen, die Demokratie heute beeinflussen können, dann haben wir alles richtig gemacht.

Was würdest Du gern durch Deine Arbeit bei HEIMATSUCHER e.V. an den Schulen verändern?

Ich freue mich immer, wenn die Lehrkräfte wahrnehmen, dass wir eine gute Ergänzung zum normalen Unterricht sind. Ganz fest glaube ich daran, dass wir in Verzahnung mit gutem Unterricht ganz viel in den Schüler*innen bewegen können. Offene Lehrer*innen sind daher ein wichtiger Bestandteil.

Was würdest Du Dir für die Zukunft bei HEIMATSUCHER e.V. wünschen?

Es wäre so wunderbar, wenn wir weiter wachsen könnten und unsere Arbeit dadurch immer mehr Schüler*innen in ganz Deutschland erreichen würde. Die Anneliese Brost-Stiftung trägt hier einen großen Teil dazu bei, dafür bin ich von Herzen dankbar!
Katharina Müller-Spirawski im Interview

Katharina Müller-Spirawski im Interview