Lebende Bücher im Alten Rathaus Dorsten

Am 5. und 6. Oktober waren Charlotte, Mareike und ich, Vanessa, bei der Veranstaltung »Lebende Bücher«. Am ersten Tag haben wir mit Schüler*innen verschiedener Schulen über unsere Zeitzeug*innen gesprochen, am zweiten Tag durften uns alle Interessierten befragen.

Das Konzept »Lebende Bücher« gibt es schon länger und wird häufig in ganz Deutschland umgesetzt. Dazu werden Personen eingeladen, die ihre Lebensgeschichte erzählen sollen, und so als lebendes Buch mit den Zuhörer*innen ins Gespräch kommen. Jede Zuhörer*innengruppe hat dabei 30 Minuten Zeit, um mit dem Buch zu sprechen und ihm*ihr Fragen zu stellen. In Dorsten haben wir nicht unsere Geschichte erzählt, sondern die Überlebensgeschichten von Elis, Siegmund, Chava und Eliezer. Natürlich durften Rolf und Schwester Johanna nicht fehlen, da sie ja gleich um die Ecke wohnen und viele Dorstener sie kennen.

Nach anfänglicher Befangenheit haben die Schüler*innen dann doch viele Fragen gestellt und viele wollten gerne noch mehr von den Geschichten hören. Nach dem zweiten Tag, als jede*r Interessierte eingeladen war, erhielten wir auch gleich eine Mail, um mehrere unserer Magazine zu bestellen. Eine sehr schöne Rückmeldung für uns!

Vanessa Eisenhardt, Team Wissenschaft und Team Bildung

Was ist HEIMATSUCHER?

Wir von HEIMATSUCHER e.V. interviewen Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentieren ihre Geschichten und erzählen sie dann in Schulklassen und unserer Ausstellung weiter. Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: »Jeder der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu machen. HEIMATSUCHER e.V. ist laut § 78 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

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