Zeitzeugengespräch mit Frau Rosenthal

Mandarinensaft und alte Familienfotos

Marina und ich, Janika, waren Ende Juli für HEIMATSUCHER e.V.  in Frankfurt am Main, genauer gesagt in der Budge-Stiftung. Wir haben dort an einem sehr heißen Sommertag drei Zeitzeug*innen besucht, Herrn Polednik, Frau Rosentahl und Herrn Hesdörffer, die wir bereits interviewt hatten, um mit ihnen über all das zu reden, was seit unserer letzten Begegnung passiert ist.

Eigentlich waren wir da, um Fotos zu machen und die transkribierten Interviews für unsere Magazine und Ausstellungspotraits zu besprechen, damit sich keine Fehler in unsere Veröffentlichungen schleichen.

Wir hatten lustige, aber auch sehr traurige Gesprächsthemen bei frisch gepresstem Mandarinensaft und so vielen Anekdoten, dass wir von Thema zu Thema gehüpft sind und die Zeit viel zu schnell vorbei ging.

Wir haben uns sehr fröhlich und dankbar über die wunderbaren Gespräche und Begegnungen und das Vertrauen der Zeitzeug*innen auf den Heimweg gemacht.

Was ist HEIMATSUCHER?

Wir von HEIMATSUCHER e.V. interviewen Zeitzeug*innen des Holocausts, dokumentieren ihre Geschichten und erzählen sie dann in Schulklassen und unserer Ausstellung weiter. Der Überlebende Elie Wiesel sagte einmal: »Jeder der heute einem Zeitzeugen zuhört, wird selbst ein Zeuge werden.« Und so sehen wir unseren Auftrag darin, als »Zweitzeug*innen«, (junge) Menschen stark gegen jegliche Art von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu machen. HEIMATSUCHER e.V. ist laut § 78 SGB VIII anerkannter Träger der freien Jugendhilfe.

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